Amazon Web Services (AWS) Monitoring Tutorial III - Kostenüberwachung und Abschluss

geschrieben am 02.10.2014
Im dritten und letzten Teil des Tutorials fassen wir alle Elemente des AWS-Dashboards zusammen. Vorher wenden wir uns jedoch noch dem Thema "Kostenüberwachung der Cloud-Ressourcen" zu.

Kostenerfassung

In den letzten beiden Teilen des Tutorials haben wir ein Beispiel-Szenario für eine skalierbare Cloud-Infrastruktur vorgestellt und eine entsprechende Monitoring-Basis mit Livepane entwickelt. Eine flexible, selbst skalierende Infrastruktur bedeutet jedoch i.d.R. auch flexible, skalierende Kosten. Daher bietet sich die Einrichtung eines weiteren Livepane-Widgets an, um die laufenden Kosten im Blick zu behalten.

Widget einrichten

AWS Kostenüberwachung

Die Abrechnungsinformationen von Amazon Webservices sind (unabhängig von der Region der genutzten Dienste) nur über die Region "US East (N.Virginia)" zu beziehen. Hier muss dann der Namespace "AWS Billing" und die Metrik "Estimated Charges" ausgewählt werden.

Da die Abrechnungsdaten zeitlich meist ein wenig hinterher hinken, wählt man als Zeitraum z.B. "Letzte 6 Stunden". Livepane verwendet dann automatisch den aktuellsten Wert, der für diesen Zeitraum geliefert wird.

Da Amazon die anfallenden Kosten in Dollar berechnet, steht als Parameter "Currency" auch nur "USD" zur Verfügung.

Kosten nach Service

Mit dem Parameter "ServiceName" kann ausgewählt werden, welche Kosten man ausgeben möchte. Hier werden automatisch alle verwendeten Amazon-Dienste bzw. Ressourcen aufgezählt. Wird kein Eintrag gewählt, werden die Kosten für alle Dienste ausgegeben.

AWS Kosten nach Service

Die fertigen Widgets

Im Ergebnis sieht das dann wie folgt aus:

Widgets zur AWS Kostenüberwachung

Fazit

Im Rahmen dieses dreiteiligen Tutorials haben wir Ihnen demonstriert, wie Sie Livepane zum Monitoring Ihrer Amazon Webservices-Ressourcen verwenden können. Schritt für Schritt haben wir das Beispiel-Szenario skizziert, auf wichtige Merkmale bei den jeweiligen Komponenten hingewiesen (Load Balancer, Webserver, Datenbankserver, usw.) und die entsprechenden Widgets konfiguriert. Herausgekommen ist ein übersichtliches Dashboard (siehe Bild oben), mit dem auf einen Blick der Zustand des Gesamtsystems erfasst werden kann. Wir hoffen es hat Ihnen gefallen. Für Feedback nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion.


Zu Teil 1 des Tutorials
Zu Teil 2 des Tutorials

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